Was für die Einen beinahe den Lebensinhalt und eine persönliche Philosophie darstellt, lässt so manchen anderen als Mittel zum Zweck mehr oder weniger kalt, und wieder andere haben nicht mehr als ein desinteressiertes Achselzucken übrig, wenn das Thema auf sie kommt: die Mode. Doch was ist Mode überhaupt und wozu brauchen wir sie eigentlich?

Laws of Attraction: sich anziehen, um anzuziehen

Schon immer gab es Kleidung, die die Sexualität betonte. Und auch die „typisch“ männliche oder frauliche Kleidung dient diesem Zweck. In einem Kleid sehen Frauen hübsch aus, die Taille wird betont, die Beine und der Brustansatz gezeigt. Männer haben in männlichen Kleidungsstücken breite Schultern und einen schmalen Unterkörper. Das sind allesamt Varianten der Bekleidung, die sagen sollen: „Ich bin ein optimaler Partner für Sex“. Das flüsterten diese Outfits auch schon bei unseren Großeltern.

Geschäftsmann

Schon ein Bischof klagte um das Jahr 1555, dass seine jungen Zöglinge absichtlich Schuhe trugen, die als Phallussymbol dienten. Und Frauen sagte man zu der Zeit gerne nach, mit Tricks und Zaubern zu arbeiten, um arme junge Männer willenlos zu machen. Man erkennt hier interessanterweise, dass es nicht nur die Frauen sind, die mit diesen Tricks arbeiten. Kleidung betont den Körper, wenn sie richtig eingesetzt wird, betont sie vorteilhaft und lenkt die Aufmerksamkeit auf die schönen Stellen und von den umstrittenen Problemzonen.

Mode-Tricks, um attraktiv und sexuell anziehend zu wirken, sind kein Geheimnis:

Als Frau:
Betonen Sie ihre Taille, die klassische Sanduhr-Darstellung der Frauen wird wohl nie unattraktiv wirken. Allerdings sollten Sie sich wohl fühlen und dieser Hinweis bedeutet auf gar keinen Fall, dass sie keine weiten Hosen tragen dürfen oder sollen. Attraktivität ist und bleibt ein Gefühl, dass durch Selbstliebe, Freude und Ausstrahlung übermittelt wird.

Tragen Sie bitte keine Wäsche und Oberbekleidung, die Ihnen zu klein ist. Und Bewegungsfreiheit sollte immer gegeben sein. Ein Rock, der einen derart engen Saum aufweist, dass frau sich trippelnd fortbewegen muss, mag wohl in einigen Männern einen Beschützerinstinkt wecken, aber sicher nicht die Männer beeindrucken, die mit Ihnen etwas erleben oder unternehmen wollen.

Als Mann:
Hier gilt alles, was bei Frauen über Attraktivität gesagt wurde, genauso. Die klassische Form des athletischen Männerkörpers, der breite Schultern und eine schmale Taille hat, sollte angestrebt werden, wollen Sie ihre Männlichkeit betonen. Phallussymbole, wie die oben erwähnten Schnabelschuhe, werden heute sicherlich nicht so bewusst wahrgenommen. Bitte legen Sie es nicht darauf an. Und bevor Sie Sich nun gezwungenermaßen in enge Shirts und Anzüge mit Schulterpolstern zwängen, betreiben Sie bitte lieber etwas Sport und fühlen Sie Sich stark. Das wird auch wahrgenommen - und zwar positiv.

Kaufen Sie und tragen Sie keinesfalls Kleidungsstücke, in denen Sie Sich selbst nicht gefallen. Attraktiv kann man auch in seinen alten Kleidungsstücken sein. Solange die Kleidung so gepflegt ist wie der Träger, sie gut duftet und nicht nachlässig wirkt, kann jeder seinen Charme darin versprühen. Aktive Menschen sind immer anziehender als passive Menschen, also achten Sie darauf, sich in Ihrer Kleidung so wohl zu fühlen, dass Sie darin alle Ihre Wünsche und Ziele verwirklichen können.

Lassen Sie Sich niemals durch Kleidung in eine Rolle stecken. Denn auch wenn Sie als Frau ein Kleid mit Blumenmuster tragen, muss das nicht bedeuten, dass Sie sich wie ein braves Hausmütterchen verhalten sollten. Seien Sie so, wie Sie sind und genießen Sie es, all das zu tragen, was Ihnen persönlich gefällt.