Was für die Einen beinahe den Lebensinhalt und eine persönliche Philosophie darstellt, lässt so manchen anderen als Mittel zum Zweck mehr oder weniger kalt, und wieder andere haben nicht mehr als ein desinteressiertes Achselzucken übrig, wenn das Thema auf sie kommt: die Mode. Doch was ist Mode überhaupt und wozu brauchen wir sie eigentlich?

Die Grundfarben für das Outfit: Rot, Grün, Blau und Gelb

Rot
Rote Farbe in der Kleidung wirkt auf den Betrachter anregend. Rot anzusehen, erhöht den Blutdruck und die Leidenschaft. Die Vitalität kann so gesteigert werden, auch für den Träger der Farbe selbst, wenn das Rot zum Beispiel an Ärmeln für ihn selbst auch immer wieder sichtbar ist. Allerdings kann zuviel Rot ungeduldig und unruhig machen, sogar aggressiv. Rot wird gerne als die Farbe der Leidenschaft angesehen. Doch so wie Leidenschaft gute und schlechte Formen annehmen kann, so kann es eben auch Rotes.

rote Kleidermode

Ein Vorteil von roter Kleidung ist die Tatsache, dass sie sehr auffällig ist und den Träger der Kleidung in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückt.

Rot wirkt anregend, auch in sexueller Hinsicht. Studien haben ergeben, dass Frauen in Rot Männern am besten gefallen. Rot wird auch gerne zur Dekoration von Schlafzimmern verwendet, wobei diese aber wiederum mit Rosa abgeschwächt werden sollten, um das Temperament nicht zu sehr zu erhitzen und Streit herbeizuführen.

Bei Diäten ist rote Kleidung sehr zu empfehlen, denn neben dem Blutdruck wird durch Rot auch der Stoffwechsel angeregt. Rote Kleidung wärmt auch nachweisbar, in kalten Zeiten hält uns Rot leichter warm. Aber Achtung: Die Signalfarbe verleitet auch zu Appetit. Dagegen hilft aber Blau.

Blau:
Die Wirkung der Farbe Blau ist der der Farbe Rot entgegengesetzt. Während Rot aktivierend wirkt, wirkt Blau beruhigend, vertiefend, geduldig. Positiv eingesetzt werden kann diese Farbe, um allzu hitzige Gemüter zu besänftigen. Es wirkt allerdings auch unkreativ oder sogar schwermütig.

Man sagt, wer blau trägt, ist sich sicher darüber, was er will. Allerdings nicht in dynamischer Weise, sondern unterkühlt, wenn nicht gar eigenbrötlerisch.

Grün
Grün wirkt auf Betrachter ausgleichend und harmonisierend. Diese Farbe, die wir alle mit Natur, Einfachheit und Gesundheit verbinden, überbringt auch im Outfit diese Eindrücke. Grün gekleidete Personen wirken auf uns belebend, erfrischend und natürlich, allerdings haben gerade hier die verschiedenen Abstufungen der Farbe und die Kombination mit anderen Farben eine unterschiedliche Wirkung. Dunkles Grün wirkt beruhigend und geerdet, helles eher kreativ. Kombiniert wird Hellgrün in der Farbtherapie gerne mit Hellblau, diese Farben gemeinsam anzublicken bewirkt eine Stärkung des Selbstbewusstseins.

Interessant ist grüne Kleidung besonders dann, wenn man Stimmungsschwankungen lindern möchte oder mit Gesprächspartnern zusammentreffen wird, die seelische Probleme haben. Denn es wirkt sogar lindernd auf Depressionen und Ängste. Auch wenn man Bote schlechter Neuigkeiten ist, kann Grün also hilfreich sein. Daher trägt man es am besten gut sichtbar, wenn man damit rechnen muss, dass das Zusammentreffen mit dem Gegenüber bei ihm oder ihr Trauer, Wut oder Verzweiflung auslöst.

Gelb
So wie Grün lindert auch Geld negative seelische Empfindungen. Es heitert auf und verhindert so Melancholie und Trauer. Helles Gelb steht für den Verstand, für logisches Denken und Vernunft. Wie die Sonnenstrahlen die Welt, so beleuchtet Gelb anscheinend alle Probleme und deren Lösungen sehr zuverlässig. Wer also seine Gesprächspartner dazu bringen möchte, vernünftig an ein Problem oder eine Sache heranzugehen, der sollte sich in hellem Gelb zeigen. Gleichzeitig wird auch der Träger von hellem Gelb als zuverlässig und vernünftig eingestuft. Die Assoziation mit der Sonne bewirkt auch beim Betrachten von gelben Dingen, den Wunsch, aktiv zu leben und glücklicher zu sein. Besonders in Lebensphasen, die von Trauer, Unvernunft und Verwirrung gekennzeichnet sind, profitiert man davon, sich gelb zu kleiden oder sich mit gelben Dingen zu umgeben.